Kapitel 15 - Die Jagdtrophäe

Wir sitzen mal wieder im Garten bei einer fröhlichen Runde, wenn man das so nennen kann? Ist ja eigentlich nur Felix und Felix und ich und haben heute mal wieder gegrillt. Felix hatte sich heute vorgenommen, dass er mal eine Ente auf dem Grill machen wollte, sie schmeckte einfach hervorragend und war so was von knusprig, wie ich sie noch nirgends gegessen hatte.

Felix fing dann an zu erzählen, er hätte schon vor einer Ewigkeit mal eine Einladung nach Indien bekommen gehabt von dem damaligen Maharadscha Sayajirao Shing von Indien, der ihn zu einer Jagd eingeladen hatte, aber der eigentliche Grund war, dass der Maharadscha schon einiges von Felix gehört hatte und ihn um einen Gefallen bitten wollte, die Suche nach einer Jagdtrophäe.

Die Jagdtrophäe, dabei handelt es sich um den Kopf eine sehr selten Tieres, es war ein roter Tiger, der dazu noch rote Augen besaß. Die Trophäe wurde von einem seiner Untertanen gestohlen, der dafür eine guten Lohn von seinem Auftraggeber erhalten hatte, dabei aber keine Zeit mehr zum ausgeben hatte. Die Trophäe konnte zwar nicht gefunden werden aber der Untertan, der unter unsäglicher Folter, zwar nicht den Auftraggeber nennen konnte, aber wo er die Trophäe übergeben hatte, an den Auftraggeber und dass es sich um einen Inder handeln müsste.

Er konnte noch eine Beschreibung des Auftraggebers liefern, eher er dann zur Erlösung einmal längs durch einen Pfahl aufgespießt und als Mahnmal aufgestellt wurde zur Warnung an alle, bis die Trophäe wieder an seinem Platz hängen würde. Ganz geheuer war es Felix nicht dabei, er wusste nicht genau, was auf ihn zukommen würde, anderseits war es aber auch so, dass Felix schon einige Geschäftsbeziehungen in die verschiedensten Ländereien hatte und in Indien und Umgebung noch niemanden dies bezüglich gefunden hatte.

So war es für ihn ein zweiseitiges Ereignis, zum einen wäre es eine gute Möglichkeit hier vielleicht eine neue Geschäftsbeziehung aufzubauen, wo man nicht wusste was daraus werden würde zum anderen war dann der Gedanke daran, dass er am Ende selbst als Jagdtrophäe enden würde, wenn es nicht so verlaufen würde, wie es der Maharadscha gerne hätte. Auch jemanden oder etwas zu jagen war nicht seine Art, obwohl wenn man es so sah was war es denn sonst was Felix macht er suchte nach Schätzen, also war das ja auch irgendwie eine Art Jagd.

Nur gab es da ein paar kleiner Unterschiede, Felix machte keine Jagd nach lebenden Dingen sondern nach leblosen, was nicht heißen sollte, dass die nicht doch in irgendeiner Art und Weise eine eigene Seele hat, zum anderen die Trophäen die Felix erbeutet wurden nicht zur Schau gestellt, wie es beim Maharadscha der Fall war. Aber sei es darum, wenn es eine Aussicht, auf eine neue Geschäftsbeziehung gibt, vielleicht ließ sich ja da auch eine andere Lösung als eine Jagd finden.

Weiter mit:

a - Auf nach Indien

b - Kann doch nur ein Traum sein?

c - Das erste Treffen mit dem Maharadscha

d - Der Empfang beim Maharadscha

e - Die Jagttrophäe oder nicht?

f - Die Jagd beginnt

g - Der Falle nochmal entkommen

h - Das Entlarven des Übeltäters

i - Das Ende der Jagd

j - Des Rätsels Lösung

k - Der Gefallen für mich

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen