b - Kann doch nur ein Traum sein?

 
Nach dem Empfang durch den Bruder des Maharadschas wurde ich und mein Begleiter erst mal auf unser Zimmer gebracht oder sollte ich vielleicht sagen Luxussuite, der es an nicht fehlen sollte und wenn ich Wünsche hätte müsste ich es nur mitteilen und würden mir sofort erfüllt werden. Als die Türe geöffnet wurde zu dem kleinen Reich, da kam man aus dem Staunen nicht heraus. Hier war alles in Marmor und Gold gehalten, die Bezüge an den Möbeln waren aus reinster feiner Seide, die Möbel selbst waren aus den edelsten Hölzer hergestellt worden, die man finden konnte. Man konnte sich gar nicht satt sehen so toll war das hier.

An dem Wohnbereich grenzte ein Bad, das größer war als das was ich bisher kannte und hier war reinstes Elfenbein verbaut worden, na so lieben wird der Maharadscha seine Tiere dann doch nicht, wenn er sie jagt und zu Trophäen und ähnlichem verarbeitet hat. Der Diener meinte dass ich mich langsam richten sollte, in einer Stunde würde das Festmahl zu meinen Ehren beginnen und der Maharadscha es nicht gut finden würde, wenn ich verspätet dort erscheinen sollte. Für meinen Begleiter würde in dieser Zeit gesorgt werden, weil er zu dem Festbankett nicht zugelassen wäre. Aber eines möchste ich noch gleich ankündigen, nur mit Felix den ohne ihn würde ich nicht kommen zu dem Empfang, mal sehen wie er das wünschen würde?

Jetzt wird es ja immer schöner hier, der Maharadscha soll tierlieb sein aber Felix müsse dann hier im Zimmer bleiben bis ich wieder zurück wäre. Was soll das wenn man mich einlädt dann lädt man uns beide ein oder keinem von uns und dass war mein letztes Wort in dieser Sache. So fing ich an mich zu recht zu machen und mich zum Festbankett zu begeben, ich hoffte nur, dass es nicht noch weitere solche Überraschungen geben sollte. Denn wenn er mit mir alleine sein wollte musste er schon darauf Vertrauen das ich nichts gegen in habe.

Mein Diener bracht uns dann zu dem Bankett und der Bruder des Maharadschas, der mich dort erwartete erklärte mir, was es alles zum Essen geben würde. Er fing an aufzuzählen und ich war am überlegen, ob ich mich gleich übergeben sollte oder erst wenn ich alles mal probiert hatte. Das eine waren Heuschrecken geröstet, dann kamen da noch irgendwas weises, er erklärte mir dass die eine Affenhirnsuppe wäre.

Da hier bei uns nichts umkommt, denn der Nachtisch wäre ein Teil davon, Eis in Affenschädel mit Orangen garniert. Dann hätten wir hier noch ein Riesenschlange, ich wollte eigentlich nicht wissen was da drinsteckte, aber kaum gedacht, fing diese auch schon an in irgendeiner Art komisch zu bewegen. Das dort ist hier bei uns ein Leckerbissen, es sah aus, wie wenn jemand sein Ungeziefer aufgespießt und dazwischen ein paar Früchte verteilt hätte. Wobei wenn ich Felix so betrachte er würde alles nehmen und vielleicht das was noch kommen würde auch.

Der Bruder meinte nur, die Käfer werden sehr weich gekocht, und dann in einer bestimmten Zeremonie mit den Früchten zusammen aufgespießt und dann mit einer leichten Zuckerglasur überzogen. Dann gab es da noch mehrere Teller, es sah aus wie eine Paella, es waren aber hier leider wieder viele Käfer in der Speise.

Dann gab es hier riesige Tausendfüßler die auch längs aufgespießt wurden und dazu gab es eine Art Soße, mir wurde erklärt dass es sich bei der Soße eine Mischung von Affenblut mit Früchtemus scharfen Gewürzen. Hier lag etwas, was man bei uns als Hähnchen bekommen würde, aber mir wurde erklärt, dass es sich hier um Papageien handeln würde, die werden ungefähr so zubereitet, wie bei uns die Hähnchen. Dann gab es da noch ein paar Schalen mit Wasser, die kochten, man erklärte mir, da gleich lebende Aale rein kommen und dann ganz langsam dahin scheiden würden, was ihr Fleisch noch zarter machen sollte.Ich glaube das reichte mir dann erstmal an Erklärungen zum Essen, werde aber trotzdem mal versuchen wie alles so schmeckt, vielleicht sollte ich mir dann gleich eine Kübel für den Notfall bringen lassen. Felix hab ich natürlich nicht vergessen, ich gab ihm unter dem Tisch immer wieder mal mal was, aber er war so begeistert wie ich von dem auserlessenen Speisen.

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