a - Auf nach Indien

Letztendlich war dann der Entschluss gefasst sich die ganze Sache mal anzuschauen und so machte sich dann Felix mit seinem treuen Begleiter im Privatjet auf nach Indien. In Indien angekommen wurde man schon fürstlich am Flughafen empfangen. Die beiden wurden am Flughafen abgeholt, von einer gepanzerten Staatskarosse, vorne weg und hinterher Sicherheitskräfte soweit das Auge reichte, da konnte einem schon mulmig dabei werden.

Es war nur eine kurze Fahrt von ca. 5 Kilometer und dann mussten wir schon umsteigen und ritten auf Elefanten weiter, es dauerte ca. zwei Tagesritte bis wir am Ziel waren, zum Glück war da nicht mehr so viel Sicherheitspersonal dabei, es waren nur noch 10 Elefanten auf die wir alle verteilt waren. Die ersten ein zwei Stunden auf dem Elefanten gingen noch aber dann wurde es für mich schon sehr ungemütlich mit dem Elefantentransport und für Felix den es ganz und gar ungewohnt war.

So wie es aussah hatten unsere Gefolgsleute ihren Spaß daran mir zuzuschauen, wie ich mich hin und her windete. Sie schauten immer wieder zu mir und drehten sich dann wieder zu einander um und fingen an zu lachen, wusste gar nicht dass ich so lustig aussehen würde. Naja egal, irgendwann wird die Tortour auch vorbei sein und wir wären am vorläufigen Ziel angekommen.

Als wir am Palast des Maharadschas endlich angekommen sind, war ich heil froh, dass ich wieder vom Elefanten herunter konnte, mir schmerzte eh schon alles und ich konnte mich kaum mehr bewegen. Der Empfang hier war noch überwältigender als es am Flughafen schon war, was mir hier dann in die Gedanken schoss, wie hatte der Untertan es nur geschafft hier die Trophäe heraus zu bringen ohne aufzufallen?

Wenn man das hier so sieht kann man eigentlich keine Schritt tun ohne dass es nicht jemand mit bekommen würde. Vielleicht steckte hier ja auch noch mehr dahinter als es den Anschein erweckte. Auf dem roten Teppich der hier ausgerollt war, kam mir eine Mann entgegen mit einem kleinen Gefolge, er stellte sich uns als der Bruder des Maharadschas vor und wollte mich vorbereiten auf das erste Treffen mit dem Maharadscha, weil er doch ein wenig anspruchsvoll wäre und keine Fehler duldete. Wo bin ich denn da jetzt nur rein gerate, fragte ich mich da.

Er sagte mir, dass es der Maharadscha liebe beschenkt zu werden und er Tiere liebt, deshalb gibt es hinter dem Palast auch einen großen Zoo, hier erfreut sich der Maharadscha immer wieder an den Tieren. Welch ein Glück, hatte ich doch vorsorglich ein Geschenk für den Maharadscha mitgebracht. Es war einen mit Edelsteine besetzte Kiste, mit den edelsten Dolchen mit, die sich in meiner Sammlung befunden hatte.

Auch teilte mir der Bruder des Maharadschas mit, dass hier das Essen nicht unbedingt jedem munden würde und der Maharadscha mir dies bezüglich‚ Wünsche erfüllen würde, falls ich mit den Speisen hier Probleme hätte. Ich gab ihm Bescheid, dass ich mir das Essen erst mal anschauen würde, bevor ich mich dies bezüglich entscheiden würde. Was dann auch seine Zustimmung fand.

Der Maharadscha sollte mir dann beim Abendessen vorgestellt werden, er würde es nicht mögen, wenn man ihn anstarren würde, ebenso mochte er nicht wenn man ihn so behandeln würde, als wäre er nicht im Raum, er wünschte stets die ganze Aufmerksamkeit, der Personen die ihn gerade umgeben und er ist für Schmeicheleien empfänglich.

Weiter mit:

b - Kann doch nur ein Traum sein?


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen