f - Die Jagd beginnt

Am nächsten Morgen war ich dann schon sehr früh wach und mir war nicht wirklich wohl bei dem Gedanken an die Jagd, aber jetzt gab es keinen Rückzieher mehr. Mein treuer Felix und Ich nahmen ein Frühstück zu uns und machten uns dann fertig für die Jagd, bzw. Felix musste nicht viel machen sondern ich musste mich ja nur richten, was er zum Frühstück hatte war mehr als ich glauben sollte und er kam mir so vor als wäre er im 7 Himmel. Als wir dann fertig waren begaben wir uns zu der Jagdgesellschaft und hofften das Beste.

Als wir dann vor dem Palast waren, sah ich erstmals wie hoch das sein würde, worauf wir uns gleich begeben würden, es war wie ein mobiler Hochstand nur eben auf einem Elefanten, wenn ich da noch an den Ritt hier her denke dann müsste das fast einer Schiffsreise gleich kommen nur eben ohne Schiff aber bei starkem Seegang, vielleicht sollte ich noch vorsorglich ein paar Kotztüten einpacken, weil es doch ein wenig ungewohnt für mich war.

An den Elefanten standen Leitern, um in die Gondeln auf den Elefanten hoch zu kommen, was ja doch eine gute Höhe war. Vermutlich wenn man unterwegs mal absteigen wollte würde man sich sämtliche Knochen beim Abstieg brechen. Aber ich musste sagen, in der Gondel war es sehr geräumig und auch mit einigem ausgestattet, was ich nicht gedacht hätte inklusive einer kleinen Bar. Dann gab es auch Sitzgelegenheiten und nicht zu vergessen, die Gewehre die hier oben herumstanden inklusive der Munition.

Auch an meinen Begleiter Felix wurde gedacht, für ihn wurde extra eine Vorrichtung wie ein kleiner Kran mit Flaschenzug angebracht, so dass man ihn ohne Probleme hoch ziehen und auch wieder ablassen konnte, was ja auch noch weiter Vorteile hatte wenn man einen Flaschenzug an den Gondeln hat, die ganzen Gerätschaften, die man benötigt mussten nicht mühevoll hier hoch getragen werden über die Leitern.

Als dann alle in ihren Gondeln untergekommen waren, ging es dann los. Der Maharadscha gab ein Zeichen und die Lakaien bliesen in ein Rohr um allen mitzuteilen, dass es endlich los ging. Bei uns waren außer dem, Maharadscha, Felix und mir noch zwei Lakaien, einer der den Elefanten lenkte und einer der ein Rohr bei sich hatte, bestimmt um die Befehle des Maharadschas als Signale weiter zu geben.

Das Feld der Jagenden zog sich langsam aber beständig immer weiter auseinander so dass man bald nur noch einen kleine Teil der ganzen Jagenden sehen konnte, was zur Folge haben könnte, dass vielleicht auch einer, einen Hinterhalt oder der gleich planen könnte. So ging es jetzt Stunde um Stunde und ich beobachtet fleißig die Gegend, mit der Hoffnung, dass sich nichts abspielen würde. Das hier ist einer meiner treusten Elefanten, er gehört zu einer Herde die mir treu ergeben sind und das schon seit jüngste Jugend, ich rettete mal sein Leben und seit dem sind sie uneingeschrängt treu und gehorchen mir aufs Wort.

Aber durch meine Erfahrung mit der Schatzsuche, bin ich doch sehr geschult mit dem was ich sehe und so sah ich in einiger Entfernung vor uns etwas, das mir komisch vorkam und ich es dem Maharadscha mitteilte, ich sagte ihm dass da vor uns eine Falle sein könnte, dort war ein Felsen, auf welchem mehrere Felsen lagen, es sah so aus wie wenn es so sein musste, nur dass wir direkt darunter durch laufen mussten mit unserem Elefanten, was vielleicht dann sich als tödlich erweisen könnte.

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g - Der Falle nochmal entkommen

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