g - Das Drachei der Erde

Mathilde erzählte uns was sie erlebt in der Kammer. Als sie die Kammer betretet war ihr nicht ganz geheuer dabei, zum ersten Mal alleine und dass dann noch ohne eine Sicherung, falls etwas passieren sollte. Sie sah sich erstmal um und stellte fest, dass hier alles irgendwie mit der Erde zu tun hatte. Hier waren Wege aus Sand, Felsen große und kleine, dort drüben war eine Graslandschaft, ebenso wie dort nicht weit davon entfernt eine Art fließendes Wasser war. Sie versuchte alles aufzunehmen was sie konnte.

Sie wusste ja noch nicht, was auf sie zukommen würde. So nahm sie den ersten sichtbaren Weg, sie folgte ihm und kam zu der Graslandschaft. Bei näherer Betrachtung viel ihr auf, dass es dort sehr trocken war und das Gras nicht mehr sehr saftig aussah. Das Wasser war nicht sehr weit davon entfernt, aber es reichte nicht um an dort hin zu kommen. Sie fühlte den Boden und stellte fest, dass es alles aus Fels hier ist und das Wasser gar nicht zu dem Gras gelangen konnte. Da viel ihr ein dass sie ja weiter vorne Felsen und Steine gesehen hatte, vielleicht gelänge es ja, das Wasser ein wenig zu stauen damit es das Gras speisen konnte.

Sie holte sich Steine um Steine und baute einen richtige Damm, aber irgendwie scheint dass noch nicht zu reichen, denn das Wasser staute sich nicht und floss fröhlich weiter. Sie fühlte in dem Wasserbett nach dem Untergrund, aber auch der war aus Stein. So entschloss Sie sich mühevoll einen größeren Felsbrocken hier her zu holen was ihr auch unter einer gewissen Anstrengung gelang.

Sie holte wieder einen Teil der Steine aus dem Wasser, aus welchen sie zuvor den Damm gebaut hatte und lies einige wenige liegen, an welchen sie den größeren ruhig zum liegen bringen konnte. Nach dem dieser dort zum liegen kam schichtete sie die anderen Steine davor auf und sie schaffte es, dass sich das Gewässer anstaute aber immer noch nicht floss es zu dem Gras.

Sie entschloss sich dann noch mehr von den Steinen zu holen und vielleicht konnte sie so den Wasserlauf neu verlegen, damit er das Gras speisen würde. Das war doch mehr Arbeit und anstrengender als sie gedacht hatte aber so langsam gelang es ihr den Wasserlauf zu ändern und ihn noch ein wenig mehr anstauen zu lassen damit das Wasser zu der Grasfläche kam und mit einem Male erblühte das ganze Gras in voller Bracht.

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h - Wasser auf Abwegen

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